Geht dein Krankenhaus auf Kriegskurs?
Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen vom Verein Demokratischer Ärzt*innen und IPPNW
Die Militarisierung der Gesellschaft bedroht die öffentliche Daseinsfürsorge. Wie sind die Beschäftigte in Kliniken betroffen? Wie können sie sich wehren?
Helene Grünberg Zentrum
Nürnberg, Kornmarkt 5-7
Die Regierungen in Bund und Ländern planen aktuell umfassende Maßnahmen zur Militarisierung des Gesundheitswesens. Krankenhäuser sollen auf einen möglichen Krieg vorbereitet werden.
Die Pläne dazu werden nicht öffentlich diskutiert, sondern hinter verschlossenen Türen ausgearbeitet. Sicher ist: ihre Umsetzung hätte massive Auswirkungen auf Beschäftigte und Patient*innen.
Doch Gesundheitsarbeiter*innen wollen sich nicht einer militärischen Logik unterwerfen und ungefragt als menschliche Ressource verplanen lassen.
Sie fragen sich:
Soll im Spannungsfall die zivile Medizin Weisungen des Militärs unterstellt werden?
Müssen wir mit Einschränkungen der freien Arbeitsplatzwahl und des Streikrechts rechnen?
Ist das Leben der Soldaten zukünftig wichtiger als das von Zivilist*innen?
Die Arbeitsbelastung ist jetzt schon übergroß. Die explodierenden Ausgaben für Aufrüstung führen zu weiteren Kürzungen der knappen Mittel für das Gesundheitswesen. Was können wir dagegen tun?
Darüber und über Möglichkeiten des Widerstands diskutieren:
Dr. Nadja Rakowitz - Verein Demokratischer Ärzt*innen (VdÄÄ)
Anja Schmailzl - Pflegekraft am Klinikum Nürnberg
Dr. Horst Seithe - IPPNW Nürnberg-Fürth-Erlangen – Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs - Ärzt*innen in sozialer Verantwortung
Veranstaltet von: